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Deutscher Fischereitag 2018 in Lübeck

10.09.2018

Die Präsidentin des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan, eröffnete am 28. August 2018 den Deutschen Fischereitag 2018 in Lübeck. Neben hochrangigen Vertretern aus Politik und Wissenschaft waren zahlreiche Teilnehmer aus den Bereichen Angeln, Fischerei, Aquakultur und Naturschutz der Einladung nach Lübeck gefolgt. Dirk Sanders wies auf der Eröffnungsveranstaltung als Vizepräsident des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV) in Vertretung für den erkrankten Holger Ortel auf die Bedeutung der Fischerei für Deutschland hin. Er sprach sich dafür aus, alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um die Fischerei mit ihrer Jahrhunderte alten Tradition und zukunftsweisenden Bedeutung für die Ernährung der Bevölkerung in Deutschland zu erhalten. Er stellte die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände in Nord- und Ostsee heraus. Er wies auf die Zielkonflikte zwischen übertriebenem Naturschutz auf der einen und den Problemen der Fischerei auf der anderen Seite, insbesondere für Tierarten wie Kormorane, Robben, Otter oder Bieber, hin.       Angesichts der fehlenden Unterstützung sei ein Ende der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Kutterflotte absehbar. Sander sprach sich gegen zusätzliche Kontrollen für Fischerei und Angler als unverhältnismäßige bürokratische Hürden aus. Dazu zeigen sich die Berufsfischer mit den Anglern für eine gleichberechtigte Erhöhung des bag-limit (Tagfanglimit) für den Dorschfang in der westlichen Ostsee solidarisch. „Die Angler haben sich erwiesenermaßen an dem Schutz der Dorschbestände beteiligt, so ist es nur folgerichtig, sie auch gleichberechtigt an einer Erhöhung der Quoten zu beteiligen“, so Sanders.            Kritisch äußerte Sander sich über die öffentliche Berichterstattung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), 90

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