Niedersächsische Verordnung zur Ausübung der Aalfischerei

Am 10. Dezember 2018 hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Referat Fischerei und Fischwirtschaft – einen vorläufigen Referentenentwurf zur Ausübung der Aalfischerei zur Kenntnis gegeben und zur Diskussion gestellt. Der Landesfischereiverband Weser-Ems hat sich aus diesem Anlass mit Vertretern des Ministeriums unterhalten und Stellung zu dem Entwurf bezogen. Dabei machte der Verband deutlich, dass er sich weiterhin dafür engagieren wird, dass die Möglichkeit des Aalangelns in Niedersachsen uneingeschränkt erhalten bleibt, zumal es gerade die Angler sind, die sich mit hohem finanziellem und ehrenamtlichem Engagement für den Bestand des Aals einsetzen.

Das Ministerium ist aktuell mit der Niedersächsischen Verordnung über die Ausübung der Aalfischerei befasst. Mit ihr soll EU-Recht in der niedersächsischen Fischereiverordnung umgesetzt werden. Dazu war es zunächst erforderlich, das Nds. FischG um die erforderlichen Verordnungsermächtigungen zu ergänzen. Die Umsetzung der Verordnung über die Ausübung der Aalfischerei soll der Verbesserung der Aalbestände dienen.

Die Verordnung soll insbesondere die Ausübung der Aalfischerei regeln, die Erfassung von bewirtschaftungsrelevanten Informationen und die Erstellung von Verzeichnissen über Fischereifahrzeuge und Fischer, die zum erwerbsmäßigen Aalfang berechtigt sind ermöglichen. Sie betrifft gleichermaßen die Binnen- und die Küstenfischerei. Es wird dabei als sinnvoll erachtet, die Verordnung durch eine spezielle Niedersächsische Verordnung über die Ausübung der Aalfischerei umzusetzen, statt nur die jeweils umfangreiche und weitgehend identische Regelungen in die Binnenfischereiordnung und die Küstenfischereiordnung zu übernehmen.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung zur Niedersächsischen Aalverordnung auf dem Laufenden halten und uns weiterhin für den uneingeschränkten Erhalt der Angelfischerei auf Aal einsetzen.

 

 

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