Brandungsangeln der Jugendwarte und Jugendlichen 2019

Am Sonntag, den 24. März um 7.30 Uhr, konnten Verbandsjugendleiter Torsten Kampf sowie Peter Lüpke vom gastgebenden Verein SFV Wilhelmshaven die angereisten Jugendwarte mit ihren Jugendlichen aus vier Vereinen sowie Mitglieder der Jugendleitung am Vereinshaus an der Helderei in Wilhelmshaven begrüßen. Insgesamt 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Vereinen ASV Ahnbek, AV Elmlohe, FV Wüsting, SFV Wilhelmshaven und der Jugendleitung waren dabei. Bereits zum 11. Mal wurde das Brandungsangeln hier in Wilhelmshaven von der Verbandsjugend angeboten. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Junganglern und Jugendwarten die sicherlich besondere Art des Fischens beim Brandungsangeln näher zu bringen.

Nach kurzer Einweisung und einigen Erklärungen ging es los an den Ort des Geschehens. Wie in jedem Jahr galt es auch diesmal: „Vor dem Angeln kommt das Buddeln nach den Wattwürmern“. Am Hundestrand von Hooksiel wurde bei Ebbe die Technik demonstriert und anschließend durfte jeder mit Grabeforken den Würmern in mühevoller und kraftraubender Grubenarbeit nachstellen. Mit Erfolg und vor allem mit Unterstützung zweier kleiner Touristinnen mit Spaten und hilfreichen Erklärungen.           

Mit ausreichender Köderanzahl in den Eimern und Rückkehr nach Wilhelmshaven konnten die Angelplätze direkt am Deich ausgewählt und eingenommen werden, und so konnten in aller Ruhe der Aufbau und die Einrichtung der Plätze erfolgen. Auch hier wurde erklärt und demonstriert, wie die vielfältigsten Montagen und Köder richtig anzubringen sind, um mit möglichst weiten gezielten Würfen und schnellen Kurbeltechniken die Steinpackungen und Muschelbänke schadlos zu überwinden. Um letztendlich den gefangenen Fisch sicher anzulanden.          

Bei teilweise sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen konnte das Nachstellen der Plattfische beginnen. Das Wasser war zwischenzeitlich weit genug aufgelaufen und nach anfänglichen Übungswürfen und Verlusten einiger weniger Montagen stellten sich die ersten Erfolge ein. Den ersten Fisch des Tages konnte der jüngste Teilnehmer Raik Spichal (11 Jahre) aus Elmlohe anlanden. In sicherer Entfernung war ein Seehund an der Wasseroberfläche zu beobachten und zahlreiche vorbeikommende Passanten waren interessiert. Durch die „Beißfreudigkeit“ der Krabben wurde eine stetige Kontrolle der Köder und das damit verbundene Einholen, Beködern und erneutes Auswerfen erforderlich. Gut, dass ausreichend Würmer gebuddelt wurden.      

Wie in jedem Jahr wurden das Mittagessen, Kaltgetränke und Kaffee direkt am Wasser angeboten und so brauchten die Angelplätze nicht verlassen werden. Peter Lüpke hatte in diesem Jahr einen deftigen und schmackhaften Eintopf aus Steckrüben (Oldenburger Ananas) zubereitet. Peter Lüpke - wie immer ein Garant für gute Organisation und Vorbereitung. Herzlichen Dank hierfür.     

Eine Zeitlang nach Erreichen des Hochwassers um 15.30 Uhr endete das Brandungsangeln und es waren insgesamt acht Plattfische, die angelandet werden konnten. Insgesamt ein erfreuliches Fangergebnis und die Teilnehmer waren sich schnell einig, dass dies nicht die letzte Teilnahme an dem von der Verbandsjugend angebotenen Brandungsangeln gewesen ist.    

Einem Jugendlichen aus Elmlohe gelang mit einer Aalmutter (Aalquappe) ein besonderer Fang.

Für seinen ersten Plattfisch erhielt Raik am Ende des Angeltages eine Erinnerungsgabe vom Verbandsjugendleiter überreicht.

Gerold Martin 

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