DEUTSCHER

ANGELFISCHERVERBAND E. V.

WIR SIND MITGLIED

Der Deutsche Angelfischerverband e.V. besteht aus 38 Landes- und Spezialverbänden mit ca. 9.000 Vereinen, in denen insgesamt rund 620.000 Mitglieder organisiert sind.

Der DAFV ist der Dachverband der Angelfischer in Deutschland. Er ist gemeinnützig und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband. Der Sitz des Verbandes ist Berlin.

Auf dieser Internetseite bietet die DAFV aktuelle Nachrichten, Kontaktdaten zu anderen Verbänden und Vereinen, sowie über bestimmte Themen und Projekte wie den Fisch des Jahres oder die Flusslandschaft des Jahres. Außerdem finden Sie Wissenswertes über unsere Mitgliedschaften und unsere Verbandspublikationen AFZ Fischwaid sowie die Mitteilungen Angeln & Fischen der Angelzeitschrift Rute & Rolle.

Sie werden feststellen: Angeln ist mehr, als Fische aus dem Wasser zu ziehen.

Weitere Informationen zum Dachverband finden Sie hier.

 

Aktuelle meldungen

Neuigkeiten über der Deutsche Angelfischerverband e.V.

Deutscher Fischereitag 2018 in Lübeck

Die Präsidentin des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan, eröffnete am 28. August 2018 den Deutschen Fischereitag 2018 in Lübeck. Neben hochrangigen Vertretern aus Politik und Wissenschaft waren zahlreiche Teilnehmer aus den Bereichen Angeln, Fischerei, Aquakultur und Naturschutz der Einladung nach Lübeck gefolgt. Dirk Sanders wies auf der Eröffnungsveranstaltung als Vizepräsident des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV) in Vertretung für den erkrankten Holger Ortel auf die Bedeutung der Fischerei für Deutschland hin.

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Stellungnahme zum Thema Lachs

Der Lachs wurde unlängst in der überregionalen Presse wie der ZEIT und der FAZ thematisiert. Die Beträge fielen allerdings einseitig und unbefriedigend aus. Die Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes, Dr. Christel Happach-Kasan, hat deshalb Stellung bezogen und einen Kommentar zum Thema verfasst.

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DAFV Länderfischen in Dörpen an der Ems

Vom 27. – 28.07.2018 fand das DAFV Länderfischen in Dörpen statt. Wie schon vor zwei Wochen, beim Gemeinschaftsfischen für Menschen mit Behinderung, waren wir bei Herman Westhus im „Westhus“ zu Gast. So füllte sich das Westhus am Freitag mit über 50 Teilnehmern aus den verschiedensten Regionen in Deutschland. Am Ende waren Teilnehmer aus 7 Verbänden der Einladung gefolgt.

 

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Auseinandersetzung um Fanglimit für den Dorsch 2019

Die Einführung des sogenannten Bag-Limits (Tagfanglimit) für den westlichen Dorsch im Jahre 2017 hatte ein wesentliches Ziel: Den Bestand zu sichern, ihn wiederaufzubauen, um eine nachhaltige Bewirtschaftung zu gewährleisten.

Da die Angler einen wesentlichen Beitrag zur Bestandssicherung leisten, so die Präsidentin des DAFV Dr. Happach-Kasan, sei es nur folgerichtig, sie entsprechend an der voraussichtlichen Erholung zu beteiligen.

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) hatte am 31. Mai 2018 seine Empfehlungen für die Fangmöglichkeiten für 2019 ausgesprochen. Neben einer drohenden Schließung des kommerziellen Fangs von westlichen Hering, erachtet der Rat eine Anhebung der Fangquote für den westlichen Dorsch von über 100 Prozent als vertretbar.

 

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DAFV reicht Beschwerde gegen Deutschland bei der EU ein

Der DAFV sieht schwere Versäumnisse bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland, die im Jahr 2000 in der EU ins Leben gerufen wurde. Das ambitionierte Ziel, alle Gewässer in der EU bis zum Jahr 2015 in einen „guten ökologischen Zustand“ zu versetzen, wurde nicht annähernd erreicht. Der DAFV hat deshalb bei der EU Beschwerde gegen Deutschland eingereicht.

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Der einzige Weg scheint eine Reduzierung der Kormoranbestände

„Der einzige Weg die Fische in den Flüssen zu schützen, scheint eine Reduzierung der Anzahl der Kormorane zu sein. „… lautet die Empfehlung einer aktuellen Studie aus Dänemark. Die Studie mit dem Titel „Change of foraging behavior of cormorants and the effecton river fish“ verdeutlicht den negativen Einfluss der ausufernden Kormoranpopulation auf die angestammten Fischbestände in den Flüssen Europas am Beispiel von Dänemark.

 

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Fünf Dorsche, damit ist das Limit erreicht (Foto: Henning Stilke)

Wie geht´s weiter mit dem Bag-Limit für Dorsche?

Nachdem der DAFV beim Runden Tisch Ende Mai in Wismar bereits die Gespräche zu Wissenschaft und Politik gesucht hat, konnte man am 5. Juni 2018 auch in Brüssel die Forderungen der Freizeitangler vorbringen. Im Gespräch mit Maja Kirchner (DG MARE) wurde allerdings schnell klar, dass die Kommission sehr eigene Ansichten zu den Anglern vertritt. So wird das derzeitige Bag-Limit von 5 Fischen pro Tag und 3 Fische in der Schonzeit zunächst nicht in Frage gestellt. Geschweige denn über eine Erhöhung entsprechend der ICES Empfehlungen auch für Angler diskutiert. „Man wolle den Anreiz zu illegalem Fischverkauf durch Angler nicht unterstützen.“ Die Begründung ist aus der Sicht des DAFV völlig absurd.

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Jahreshauptversammlung des Deutschen Angelfischerverbandes

Am 25. Mai 2018 fand die diesjährige ordentliche Jahreshauptversammlung des DAFV in Berlin statt. Über 100 Teilnehmer von 16 Verbänden aus 12 Bundesländern und zahlreiche Gäste waren der Einladung nach Berlin gefolgt.

Thematisch stand die Versammlung in diesem Jahr unter dem Motto „Angeln in der Mitte der Gesellschaft“. Neben dem Aspekt der herausragenden sozio-ökonomischen Bedeutung der Angelfischerei für die Gesellschaft, gab es eine ausgiebige Debatte über die Zukunft und Positionierung der Angelfischerei in Deutschland. Ein wesentliches Ergebnis war der einstimmige Beschluss darüber, zeitnahe Schritte für eine deutschlandweite Studie zur Bedeutung und zukünftigen Positionierung der Angelfischerei in die Wege zu leiten. Man war sich darüber einig, dass nur auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Zahlen und Fakten eine Position für die Zukunft der Angelfischerei formuliert werden kann. Die Studie soll ein Fundament für die Kommunikation mit Politik und Gesellschaft bilden, um die vielfältigen Leistungen der Angler für die Natur und unser Gemeinwesen aufzuzeigen. Diese sind nicht allgemein bekannt. Damit sollen Forderungen an die Politik begründet werden, die das Angeln von teilweise völlig überzogenen Regulierungen befreien und die Arbeit der Vereine unterstützen. Die Verbände wollen verdeutlichen: Angeln ist in Deutschland ein Gewinn für die Gesellschaft. Es werden nicht nur Fische gefangen. Angler schützen und tragen Verantwortung für die aquatischen Lebensräume, der Zusammenhalt der Gesellschaft gefördert, junge Menschen werden an die Natur herangeführt und lernen Verantwortung zu tragen. Die etwa 3,8 Millionen aktiven Angler stehen in der Mitte unserer Gesellschaft.

Dr. Christel Happach-Kasan überreichte Bernhard Pieper zum Dank für seine Verdienste und sein hohes Engagement im DAFV die Goldene DAFV-Ehrenmedaille. Bernhard Pieper wurde auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 15.02.2013 zum Vizepräsidenten für Angeln und Fischen gewählt und im Januar 2014 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten für Finanzen, welches er bis zu seinem Abschied am 06.05.2017, mit ganz besonderem Einsatz und überaus erfolgreich, ausübte.

Weiterhin wurde Rainer Schiller, Präsident des Landesfischereiverbandes Bremen e.V., als Vorbild für seinen ehrenamtlichen, langjährigen und außerordentlichen Einsatz in seinem Landesverband zum Dank mit der Goldenen DAFV-Ehrenmedaille durch die Präsidentin Dr. Christel Happach-Kasan ausgezeichnet.

 

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DAFV präsentiert sich auf der Grünen Woche 2018 in Berlin

Auf Anfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) präsentiert sich die organisierte Angelfischerei in Deutschland erstmals im Januar 2018 im politischen Rahmen auf der Grünen Woche in Berlin. Vom 19.01. – 28.01. wird der DAFV in der Halle 23a vertreten sein. Zusammen mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eine gemeinsame Ausstellungsfläche betreiben.

„Wir möchten auf die bedeutenden sozialen und kulturellen Aspekte des Angelns, wie z.B. Entspannung und Erholung, sinnvolle Freizeitgestaltung, Gemeinschaftserlebnisse, Beitrag und zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen, sagt der Geschäftsführer des DAFV Alexander Seggelke.

Auch die große ökonomische Rolle wird thematisiert. So hängen in Deutschland direkt oder indirekt 52.000 Arbeitsplätze von der Angelfischerei ab, der gesamtwirtschaftliche Nutzen für die Gesellschaft beläuft sich auf rund 5,2 Mrd. €.

Selbstverständlich wird der DAFV auch auf seinen Auftrag und sein Wirken als Naturschutzverband aufmerksam machen und versuchen ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge sowie Gewässerschutz und -management durch die Hege und Pflege der Gewässer zu vermitteln.

Den Standbesuchern wird ein Einblick in die Angelpraxis gegeben. Die Freizeitangelei und das Material haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. So können sie bei uns am Stand verschiedene Angelruten selbst in die Hand und Zubehör und Ausrüstung in Augenschein nehmen.

Mehrmals während der Grünen Woche wird in einer Showküche Weißfisch (Brassen und Plötzen) verarbeitet. Dabei handelt es sich um sehr grätenreiche Fische, die gerade im norddeutschen Raum den Großteil des Fischbestands der Gewässer ausmacht. Bei der Verarbeitung geht es um das Filetieren sowie und Wege, wie man die Fische trotz ihrer Gräten zu leckeren Gerichten verarbeiten kann. Die Vorführungen werden am 19., 21. 26., 27. und 28. Januar stattfinden.

Abgerundet wird das ganze Programm durch eine Ausstellung von Fischpräparaten, Filmpräsentationen, Podiumsdiskussionen und Mitmachaktionen.

 

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In Nord- und Ostsee wird das Angeln teilweise verboten (Darstellung: DAFV).

DAFV übt scharfe Kritik am Angelverbot in Nord- und Ostsee

Die Schutzgebietsverordnungen für die Meeresschutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone wurden von Ministerin Hendricks am 22. September, zwei Tage vor der Bundestagswahl unterschrieben. Sie sind im Bundesgesetzblatt N. 63 vom 27. September 2017 veröffentlicht. In den Gebieten: Borkum Riffgrund, Fehmarnbelt, Kadettrinne, Pommersche Bucht – Rönnebank, Sylter Außenriff – Östliche Deutsche Bucht ist in festgelegten Zonen das Angeln verboten. Nur für die Doggerbank gibt es kein Angelverbot.

Nach Auffassung des DAFV sind die Angelverbote nicht durch den Zweck, der der Ausweisung der Meeresschutzgebiete zugrunde liegt, begründet. Es sind somit unbegründete Verbote. Der DAFV lehnt Angelverbote ohne Begründung ab. Durchaus schützenswerte Riffstrukturen werden durch das Angeln in keiner Weise geschädigt oder auch nur berührt. Durch Angelverbote wird der Schutz der Meere nicht vorangebracht. Angler sind keine Bedrohung für die Natur in Nord- und Ostsee. Beide Meere werden geschädigt durch Schadstoffeinträge über Flüsse, Luft und Schiffsverkehr, durch Plastikmüll und die Ostsee zusätzlich durch Munitionsaltlasten. An all diesen Belastungen ändern die jetzt ausgesprochenen Verbote für Angler nichts.

Der DAFV sieht, dass in dem Diskussionsprozess der letzten eineinhalb Jahre das Ministerium sich bewegt hat, die Gebiete, in denen das Angeln verboten ist, deutlich verkleinert und auch zeitliche Begrenzungen gesetzt wurden. Es ist gleichwohl fraglich, ob für den Meeresschutz diese Verbote mehr sind als reine Symbolpolitik. Sachlich sind sie nicht begründet. Der DAFV befürchtet, dass Angelverbote auch in den Schutzgebietsverordnungen der Länder Schule machen werden.

Die Bundesregierung hat mit dieser Nacht- und Nebelaktion in den letzten Tagen ihrer Regierung der Akzeptanz des wirklich bedeutsamen Meeresschutzes einen Bärendienst erwiesen.

 

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Wo ankreuzen? Der DAFV gibt Ankreuzhhilfe aus Anglersicht.

DAFV stellt Parteien vor der Bundestagswahl auf den Prüfstand

Der DAFV hat die Parteien CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP nach ihrer Haltung zu angelrelevanten Themen befragt. Alle Parteien haben geantwortet.

Gefragt wurde unter anderem nach der Bewertung der Angelverbote in Schutzgebieten, nach der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, nach Ausgleichgeldern für Maßnahmen des Fischartenschutzes, Fischartenschutz, Gefährdung durch Kormorane, der Aalverordnung und dem Entnahmefenster.

Das vollständige Ergebnis der Befragung findet man HIER

 

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Die Mitglieder des neuen Präsidiums (Foto: DAFV, Olaf Lindner)

Präsidentin Happach-Kasan im Amt bestätigt

Am 06. Mai 2017 wurde Christel Happach-Kasan von der Jahreshauptversammlung mit 99 von 116 abgegebenen Stimmen und somit mit überwältigender Mehrheit erneut zur Präsidentin des DAFV e.V. gewählt.

Für das Amt des Vizepräsidenten (Schwerpunkt Finanzen) wurde Klaus-Dieter Mau vom LAV Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit 103 von 126 abgegebenen Stimmen gewählt.
Thorsten Wichmann, ebenfalls vom LAV Mecklenburg-Vorpommern e.V., wurde mit 102 von 128 abgegebenen Stimmen in das Amt des Vizepräsidenten (zuständig für Forschung und Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz) gewählt.
Als alter und neuer Vizepräsident mit dem Schwerpunkt Angeln und Fischen wurde Werner Landau mit 123 Stimmen bei 4 Enthaltungen wiedergewählt.
Für das Amt des Vizepräsidenten (Schwerpunkt Jugend und Castingsport) wurde Kurt Klamet mit 119 Stimmen bei 7 Enthaltungen wiedergewählt.

 

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SPORTFISCHERVERBAND IM
LANDESFISCHEREIVERBAND WESER-EMS e.V.

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