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Makrelenangeln 2020 ab Lauwersoog

03.08.2020

In Zeiten von Corona ist alles anders – auch das Makrelenangeln. Bei der diesjährigen Ausfahrt ab Lauwersoog in den Niederlanden gab es an Bord der Tender II genaue Vorschriften, wo und in welche Richtung man zu gehen hat, außerdem mussten natürlich immer die erforderlichen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Angeln unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen – aber das ist immer noch besser als gar nicht zu angeln. Außerdem lief schließlich alles hervorragend und alle Angler konnten genug Makrelen mit nach Hause nehmen.

Die Ausfahrt begann pünktlich um 7.30 Uhr nach einer Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen. Es herrschte bestes Ausflugswetter, nur einmal gab es einen kurzen Nieselregen. Die ersten beiden Stellen, an denen der Kapitän stoppte und das Signal zum Angeln gab, waren allerdings enttäuschend. Nicht ein einziger Fisch kam ans Deck. Es machten sich schon Sorgen breit, dass sich hier ein Schneidertag entwickeln könnte.

Aber beim nächsten Stopp war alles ganz anders. Schon kurz nachdem die Paternoster eintauchten, waren die Ruten der 41 Angler an Bord krumm. Das Schiff befand sich offensichtlich über einem großen Makrelenschwarm. Der Schwarm wurde anschließend noch mehrmals angesteuert, und die Fischkisten füllten sich allmählich.

Als der Kapitän am frühen Nachmittag eine Sturmwarnung bekam, musste er aus Sicherheitsgründen früher als geplant den Heimathafen ansteuern. Da inzwischen etwa 3500 Makrelen gefangen wurden und alle Angler damit bestens versorgt waren, hatte niemand etwas gegen eine vorzeitige Rückkehr einzuwenden. Auf dem Rückweg hatten die Teilnehmer mit dem Säubern der Fische noch einige Arbeit zu verrichten, bis das Schiff gegen 15 Uhr den Hafen von Lauwersoog erreichte.

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