ANGELFISCHERVERBAND IM
LANDESFISCHEREIVERBAND WESER-EMS E.V.

Jugend-Raubfischangeln in Papenburg

27.10.2025

Am Sonntag, den 26. Oktober, waren wir zum Raubfischangeln der Jugendwarte und Jugendlichen Ü14 zu Gast beim SFV Papenburg e.V. Geplant war ein Angeln an der Kanalhaltung 1 und 2.  Eine sehr schöne und interessante Gewässerstrecke, leider stark bewaldet. Wegen des Sturmtiefs Joshua haben wir uns schon am Samstag mit Alfred Schirocki, dem Jugendwart des Vereins, auf eine sichere Ausweichstrecke beim Vereinsheim geeinigt. Die Gefahr von Waldbruch und abbrechenden Ästen ist bei einem Unwetter in einem bewaldeten Bereich einfach zu groß. Die Sicherheit steht an erster Stelle. Eine etwaige Absage im Vorfeld haben wir angedacht und diskutiert, dann aber auf eine Entscheidung vor Ort geschoben.

Bei meiner über 100 Kilometer langen abenteuerlichen, frühmorgendlichen Anreise mit Sturm und sintflutartigen Regenfällen wurde ich von einigen Teilnehmern angerufen. Ich habe allen freigestellt, die Reise anzutreten und vorgeschlagen, dass wir vor Ort schauen, was geht oder ob überhaupt was geht.

Treffpunkt war der vereinbarte Ort bei der Kanalhaltung nahe der Meyer Werft. Dort hatte Alfred Tee, Kaffee und Keks für die Teilnehmer vorbereitet. Obwohl ich jeden einzelnen gefragt habe, ob er vielleicht Joshua eingeladen hätte, blieb die Frage bis zum Ende der Veranstaltung unaufgeklärt.

Nach kurzer Abstimmung mit den 16 dem Unwetter trotzenden Teilnehmern ging es im Konvoi zum Vereinsheim im Hafengebiet. Schnell erfolgte die Vorort-Einweisung, und alle machten sich dran, ihre Plätze zu beziehen. Ansitz oder Spinnfischen war jedem freigestellt.

Kaum hatte ich den ersten Wurf mit meinem Gummifisch gemacht, kam ein kräftiger Regenguss, und auch die Sturmböen machten es nicht einfach mit der Köderführung. Die Schnur muss nass sein, heißt es immer. Von Wasser bis auf die Unterhose war nie die Rede.

Viele nutzten das Vereinsheim immer wieder mal als Unterstand, um den ein oder anderen Schauer abzuwarten. Fazit nach vier Stunden Extremangeln: Kein Schuppenträger fand den Weg in einen Kescher.

Gerold hatte in der Zwischenzeit die Pfanne mit leckeren Hähnchenteilen – Dank geht an Roger – angeworfen, und so konnten sich alle zum Abschluss stärken, um die Heimreise anzutreten.

Alfred versuchte kurz nach Max-und-Moritz Art ein Stück Hähnchen mit einem Spinner zu ergaunern, blieb aber auch erfolglos.

Ein kurzer Besuch des ersten Vorsitzenden, Dieter Craayvanger, rundete die Veranstaltung ab.

Vielen Dank an Alfred Schirocki und seinen- Verein für die Gastfreundschaft und das zur Verfügung gestellte Vereinsheim.

Ein Tag der vielen in Erinnerung bleiben wird.


Torsten Kampf

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