ANGELFISCHERVERBAND IM
LANDESFISCHEREIVERBAND WESER-EMS E.V.

50 Jahre Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems

30.05.2026

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems feiert heute, am 30. Mai, 50 Jahre Einsatz für den Naturschutz. Zur Feier des Jubiläums wurde in die Teichwirtschaft nach Ahlhorn eingeladen. Der Einladung folgt auch Heinz Gräßner als Präsident und Vertreter des Angelfischerverbandes im Landesfischereiverband Weser-Ems.
Auf dem Programm stand nach der Begrüßung und einem Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre ein Fachvortrag des Fischökologen Prof. Heiko Brunken zum Thema „Wald, Wasser, Wildnis – zusammen für mehr Wasser in der Landschaft“. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Blockflötenorchester Wardenburg begleitet. Anschließend wurden Ehrenamtliche, Naturschutzinteressierte und Weggefährten zu einem Beisammensein an den Fischteichen eingeladen.
Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems gehört mit ihrer Gründung im Jahr 1976 zu den ältesten Umweltschutzverbänden Deutschlands. Ziel war es, den Schutz der Natur aus der Gemeinschaft heraus zu organisieren und nicht über die Bundespolitik in Berlin oder die Landespolitik in Hannover. Dabei ist man sehr wohl mit der Politik im Gespräch, denn die überparteiliche Organisation will und muss für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen reden.
Seit einem halben Jahrhundert hat die BSH mitgewirkt, ein Bewusstsein für die Natur und den Naturschutz zu schaffen. Initiativen wie die BSH gaben den Anstoß für das Bundesnaturschutzgesetz und haben zu einem Umdenken auch in der Landwirtschaft geführt.
Gegenwärtig würde man sich wieder etwas mehr Aufmerksamkeit wünschen. Laut BSH-Gründungsvorsitzenden Remmer Akkermann gäbe es zurzeit einfach zu viele Krisen – Kriege, Klimawandel, wirtschaftliche Probleme – da würden Anliegen des Naturschutzes manchmal in der politischen Prioritätenliste nach unten rutschen.

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