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ANFRAGE ZUR ABERKENNUNG DER GEMEINNÜTZIGKEIT VON PETA

26.04.2018

Gero Hocker von der FDP hat am 18.04.2018 im Bundestag die Frage an die Bundesregierung gestellt, welche Möglichkeiten es in Deutschland gibt, zweifelhaften Tierrechtsorganisationen wie z.B. PETA die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Es ist erschreckend, dass die Frage anscheinend erst mal für Heiterkeit bei den anwesenden Politikern sorgte und die Vertreterin des Finanzministeriums Christine Lambrecht, Parl. Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen sich nicht in der Lage sah, dazu eine Auskunft zu geben. „Ja, da haben sie mich jetzt, muss ich zugeben ziemlich kalt erwischt. Ich werde ihnen diese Frage schriftlich beantworten, ich komme da schriftlich auf sie zu.“, so die Reaktion der Vertreterin des Finanzministeriums.

Die Stiftung Warentest hat bereits 2013 die Transparenz, Organisation und Kontrolle des Vereins als unzureichend bewertet und stufte PETA Deutschland e.V. als nicht wirtschaftlich arbeitende Organisation ein.

PETA beschäftigt mit fadenscheinigen Anschuldigungen regelmäßig die Staatsanwaltschaften. Damit wird unter anderem versucht, die Fischerei und die Jagd öffentlichkeitswirksam in ein schlechtes Licht zu rücken. PETA fordert, dass Angeln und Jagen in Deutschland verboten wird.

Gero Hocker dazu in einem Kommentar: „Tierrechtsorganisationen bewegen sich mit ihren Forderungen immer häufiger am Rande oder jenseits des Gesetzes: Da wird von „Animal Peace“ vor wenigen Tagen öffentlich die Todesstrafe für Mitarbeiter von Behörden und Tierheimen gefordert, nachdem ein gefährlicher

Hund eingeschläfert wurde.“. so Hocker weiter, “Da spielte PETA schon vor Jahren mit ihrer Kampagne „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ auf widerwärtige Weise mit dem dunkelsten Kapitel der Deutschen Geschichte, indem sie die Opfer der Shoa in Konzentrationslagern auf Plakaten mit Masttieren in Ställen verglichen hat. Deutsche und Europäische Gerichte haben diese Kampagne seinerzeit mit der Begründung verboten, dass der unzulässige Vergleich zwischen „menschlichem, würdenbegabtem Leben“ und den Belangen des Tierschutzes zu einer „Bagatellisierung und Banalisierung des Schicksals der Holocaustopfer“, führt.“

PETA unterhält laut Wikipedia an seinem Hauptsitz in Norfolk, Virginia USA ein so genanntes Tierheim.

Der Tierrechtler Nathan J. Winograd wirft PETA USA in der Huffington Post (Jahr) vor, 96 Prozent der ihnen anvertrauten Tiere (etwa 2000 pro Jahr) werden nicht an neue Besitzer vermittelt, sondern eingeschläfert.

Laut einer aktuellen Veröffentlichung des VIRGINIA DEPARTMENT OF AGRICULTURE AND CONSUMER SERVICES (VDACS) hat PETA 1411 Hunde und Katzen im Jahr 2016 eingeschläfert.

PETA verteidigt die zweifelhafte Praxis laut Wikipedia mit dem Argument, die Tiere wären nicht vermittelbar. Laut offiziellen Zahlen haben die Tierheime in Virginia im Jahr 2016 lediglich 16,9

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