Angelfischerverband beim Edelkrebsprojekt NRW
10.03.2026
Seit über 20 Jahren läuft das Edelkrebsprojekt in Nordrheinwestfalen. Regelmäßig werden im Rahmen des Projektes auch Schulungen durchgeführt. An der Flusskrebskartierungsschulung am 9. März in Coesfeld haben mit dem Biologen Jan Lammers und FÖJler Dennis Konsorr auch zwei Mitarbeiter des Angelfischerverbandes Weser-Ems teilgenommen.
Hintergrund der Teilnahme an der Schulung ist, dass auch vom Angelfischerverband eine Erfolgskontrolle bei dem vom Verband durchgeführten Edelkrebsprojekt durchgeführt werden soll. Dafür wurden noch ein paar Informationen und Tipps von den erfahrenen Edelkrebskennern eingeholt.
Die Veranstaltung wurde von Samantha Quaas geleitet, die zum einen allgemeine Informationen zu den Flusskrebsen vermittelt hat und speziell darauf eingegangen ist, welchen Einfluss die invasiven Arten haben und wie man die verschiedenen Arten bestimmt und unterscheidet.
Unser Mitarbeiter Dennis bekam zusätzlich zum neuen Wissen auch noch ein besonderes Andenken. Denn als 1.400ster registrierter Flusskrebskartierer erhielt er ein Edelkrebsmodell aus Metall und Köderkörbe für die Fangreusen.
Das Edelkrebsprojekt NRW (https://www.edelkrebsprojektnrw.de/index.php?edit_document=1) soll entscheidend zum Schutz und zur Förderung der heimischen Flusskrebsbestände beitragen. 2004 wurde in einem Pilotprojekt begonnen, eine zentrale Datenbank zum Flusskrebsvorkommen aufzubauen, zu dem speziell geschulte und ehrenamtliche Kartierer stetig neue Daten liefern.
Im Rahmen des Edelkrebsprojektes konnten bereits mehr als 1200 Flusskartierende für das regelmäßige Monitoring geschult werden.
Die gewonnene Datengrundlage zu den Krebsen ist auch großer Bedeutung für die Risikoabschätzung einer Krebspestübertragung und der Einwanderung nicht-heimischer Krebsarten.
