Lachsbesatz für Fließgewässer im Weser-Ems-Gebiet

Von Ende März bis zum 11. April fand wieder Besatz mit Junglachsen in Fließgewässern der Mitgliedsvereine des LFV Weser-Ems statt. Als erstes wurden vom Danmarks Center for Vildlaks Lachse für die Ems und ihre Nebengewässer geliefert. Die einjährigen Junglachse kamen in zwei Größen, als größere Smolts, die noch im Laufe dieses Jahres ins Meer abwandern werden und als kleinere Vertreter desselben Jahrgangs, die sich noch bis zum nächsten Jahr im Süßwasser aufhalten werden, ehe sie ebenfalls Richtung Nordsee abwandern.

Insgesamt wurden rund 10.000 Junglachse für die Ems und ihre Nebengewässer angeliefert. Die Lachslieferung wurde von der Besatz- und Befischungsgemeinschaft der Vereine FV 1888 Lingen/Ems, SFV Salzbergen, SAV Emsland/Rheine und SFV Floßweg Gronau organisiert und finanziert. Das Besatzprojekt wird vom LFV Weser-Ems finanziell mitgetragen.

Die Junglachse wurden an verschiedenen Stellen der Ems und ihrer Nebengewässer eingesetzt, im Bereich des Listruper Wehres in Emsbüren, bei der Lachstreppe Hanekenfähr an der Ems sowie in den Elsbach bei Salzbergen und den Mühlenbach in Lingen.

Zwei Wochen nachdem der Lachsbesatz für die Ems und ihre Nebenflüsse geliefert wurde, traf eine weitere Lieferung von mehreren Tausend Junglachsen des Danmarks Center for Vildlaks in Delmenhorst ein. Die Fische wurden zum Teil im Hunte-System und zum Teil im Ochtum-System eingesetzt.

Bei den Fischen handelt es sich genetisch um Lachse aus dem Skjernsystem in Dänemark, die sich aufgrund der Bedingungen in ihren skandinavischen Heimatgewässern besonders gut als Besatz für die Niederungsgewässer in Nordwestniedersachsen eignen.

Im Weser-Ems-Gebiet wird nun schon stellenweise seit 16 Jahren mit diesen Lachsen aus Dänemark besetzt. Die Lachse aus dem Gewässersystem der Skjern Au steigen aus der Nordsee in die dänischen Flüsse auf, so wie man es sich auch von den Fischen aus den Flüssen Nordwest-Niedersachsens erhofft. 

 

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